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Köppe contemporary

Köppe Contemporary
06/09/2018  to 12/10/2018
via Köppe Contemporary
Köppe Contemporary Germany  

In seiner einzigen Ausstellung in Berlin in 2018 erzählt Jim Avignon von 100 Jahren Berliner Nachtleben. In seinen Bildern untersucht er die wechselhafte und ambivalente Beziehung zwischen Tag- und Nachtgesellschaft und schlägt dabei einen Bogen von den Zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

In seinen Arbeiten zitiert er Motive von Dix, Beckmann und Grosz ? und findet Parallelen zwischen jener Epoche und unserer Gegenwart.
Viele Stunden seines Lebens hat Avignon selber als Veranstalter und Gast in Bars und Clubs verbracht und den Mikrokosmos Club als verkleinerte Version der Welt kennengelernt ? mit Gewinnern und Verlieren, Checkern und Nerds, Schüchternen und Großmäulern und breitschultrige Türsteher davor, die entscheiden wer reinkommt und wer nicht.

Nachtleben war schon immer eine von Avignons Lieblingsreferenzen und wohl auch der Grund, warum er überhaupt Maler werden wollte. Schon seine erste Ausstellung fanden entweder in Clubs statt oder beschrieben in expressiv knalligen Bilder die 24 hour party people. In den 90ern bemalte er die Trucks der Loveparade, gestaltete zahlreiche Partyflyer und Plattencover und bekam vom Spiegel das Label ?TIZIAN des Techno?.

Avignon zählt zu den ungewöhnlichsten Figuren im deutschen Kunstbetrieb. Mit leuchtenden Farben, beißendem Witz und einem schwindelerregenden Output stellt er ein ums andere mal die Gesetze der Kunstwelt auf den Kopf. Er gab Popart eine neue Bedeutung, nahm mit seinen lifepaintings die Styles der Streetart vorweg und provozierte immer wieder den Kunstbetrieb mit Aktionen die den Preiskult in Frage stellten. Seine Bilder sollen ganz offen zum Nachdenken anregen und ersetzen erhabene Selbstreferenzialität durch schwarzen Humor und Selbstironie. Avignons Bilder karikieren das Kunstbetriebssystem und richten sich auch an Menschen, die von der Goldrahmen-Aura der sogenannten Hochkunst eher gelangweilt oder abgeschreckt sind. ?Good Artists Go To The Museum, Bad Artists Go Everywhere?.

Jim Avignon hat die Malerin Henrieke Ribbe als Gast zu seiner Ausstellung eingeladen. Die Künstlerin hat in den letzten Jahren viele Personen aus der Berliner Clubszene portraitiert und gibt der Szene auf ihren intensiven Kleinformaten ein Gesicht. Sie stellt die heutige Club- und Subkultur und das Berliner Nachtleben der Gegenwart den Bildern von Jim Avignon, der sich thematisch auf das Nachtleben und die Atmosphäre der Zwanziger Jahre in der Metropole konzentriert, gegenüber.

Zur Eröffnung werden nicht nur Schellackplatten gespielt und Chan­sons der 20er vorgetragen. Jim Avignon wird unter seinem Pseudonym Neoangin ein speziell für diesen Abend zusammengestelltes Programm über seine Zeit in den Clubs singen und inmitten der Bilder von Henrieke Ribbe wird Jake the Rapper zur Eröffnung auflegen.

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